Blog – Erste Schritte

Was früher als Tagebuch anfing, ist heute aus der Business Welt nicht mehr wegzudenken. Ein Blog unterstützt dein Unternehmen aktiv.

Ein paar Terminologien:

Ein Blog ist noch immer eine Art von Tagebuch. Es gibt unterschiedliche Arten von Blogs.

Blogger sind diejenigen, die in einem Blog schreiben.
Influencer ist keine Grippe, auch wenn es sich so ähnlich anhört. Es sind meist Blogger, die einen hohen Einfluss auf die Menschen ausüben, durch das Posten ihrer Texte, Videos oder Fotos auf den Sozialen Medien.

Corporate Blog oder auch Business Blog, ist ein Blog der in der Regel über die Mitarbeiter und das Unternehmen berichtet.

Wir befassen uns hier mit dem sogenannten Corporate Blog.

Auf den meisten Websites gibt es die Möglichkeit der Integration eines Blogs. Nutzt sie.

Die Artikel erscheinen dann chronologisch.

Was ist ein Corporate Blog denn genau?

In einem Corporate Blog werden Ideen, Denkanstöße, Expertise oder verschiedene Arten von Content geteilt, die in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit dem Brand stehen. Man hat die Möglichkeit sich als Firma oder als Person besser zu positionieren und seine Expertise zu zeigen. Ein sehr großer Vorteil eines Blogs ist jedoch die Suchmaschinenoptimierung. Werden die geschriebenen Texte noch nach SEO Kriterien angepasst, ist das Ranking bei Google umso höher.

Ein paar Vorteile des Blogs:

Man kann auf unterhaltsame Art und Weise seine Expertise zeigen.

Man gibt den potentiellen Kunden / Interessenten einen Mehrwert.

Die Leser halten sich länger auf deiner Seite auf.

Die Wahrnehmung deines Brands kann gesteigert werden.

Du kannst interessierte Leser besser zu Kunden umwandeln.

SEO – Suchmaschinen lieben interessante Texte.

Ein Blog ist immer ein Dialog. Keine einseitigen Informationen, sondern ein Zusammenspiel mit den Lesern.

Ein Blog verschafft dir sozusagen deine eigene PR.

Du kannst auf die Geschichte von dir und deinem Brand unterhaltsam und interessant verpacken.

Durch die Statistiken deines Blogs kannst du das Interesse deiner Interessenten und potentiellen Kunden besser verfolgen und darauf eingehen.

Du bekommst Einblick in deine potentiellen Kunden / Interessenten.

5 Schritte zum perfekten Blog

Wenn die technischen Voraussetzungen stimmen, beginnt man mit der Strategie. Auch hier muss man sich folgende Fragen stellen.

Wer ist meine Leserschaft? Wen möchte ich ansprechen?
Was möchte ich mit dem Blog erreichen? Beispiel: Möchte ich den Lesern nützliche Tipps über mein Business geben, damit sie mich als Experte identifizieren? Möchte ich mit meinem Blog auf meinen Webshop aufmerksam machen?

Wie oft kann ich mir Zeit nehmen zu bloggen und diese Artikel promoten?

Der erste Schritt ist getan, wenn du deine Zielgruppe genau definierst.

Der zweite Schritt ist ein Content Plan. Ein Content Plan ist nichts anderes, als die Inhalte, die du in den kommenden Tagen oder Wochen posten möchtest. Es erleichtert dir die Arbeit, weil du dir im Vorfeld einmal Gedanken dazu machst und du im Anschluss lediglich die Lücken füllen musst. Zudem gibt es dir Struktur und Disziplin.

Je mehr und häufiger man postet, desto schneller gewinnt dein Blog an Leser und wird von Google favorisiert.

Bei der Erstellung eines Content Plans muss man darauf achten, dass der Inhalt auch wirklich interessant ist. Beim Bloggen geht es nicht darum, seine Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Es geht darum authentisch und persönlich zu schreiben und ein Teil von sich preiszugeben. Die Leser identifizieren sich mit dem Blogger und den Texten. Das macht einen großen Teil des Erfolges eines Blogs aus.

Schritt 3: Texte zu schreiben, kann man lernen. Wer sich damit schwer tut, kann einige online oder offline Kurse besuchen. Man sollte sich freimachen von Perfektion. Denn Perfektion liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn du zu oft hin- und her überlegst, wirst du wahrscheinlich niemals deinen Text veröffentlichen. Es ist dein Blog und du darfst ihn mit den Inhalten füllen, die dir gefallen. Rechtschreibfehler sollte man allerdings vermeiden. Texte sind eine Sache, aber aufgewertet werden diese Texte mit schönen Fotos oder Videos. Kostenlose Portale oder Stock-Online-Seiten ermöglichen dir, Fotos herunterzuladen oder aber auch zu kaufen. Es gibt tolle Apps, womit du deine Fotos und Videos noch schöner gestalten kannst. Dort kannst du auch Vorlagen finden, deine Bilder für die sozialen Medien anzupassen.
canva.com

picmonkey.com

fotor.com

Der vierte Schritt. Der Text ist geschrieben und muss jetzt vermarktet werden. Wenn er einfach nur auf der Seite vor sich hinvegetiert, dann bringt der Blog nicht besonders viel. Man muss seine interessanten Artikel auch vermarkten. Das tut man besonders gut über die sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram oder Plattformen wie Xing und LinkedIn. Das einfach Teilen des Links reicht da nicht aus. Ein paar Worte zur Einführung müssen schon sein. Du sollst das Interesse wecken und eine gute Headline finden.

Schritt 5: Nachdem du die vier Schritte erledigt hast und einige tolle Texte, Videos oder Fotos gepostet und vermarktest hast, solltest du dir die Analyse ansehen. Fast jeder Bloganbieter besitzt ein integriertes Analysetool. Du kannst dir aber auch über analytics.google ein eigenes Tool auf deinem Blog einrichten.
Es ist besonders wichtig zu analysieren, wie deine Inhalte laufen. Anhand dessen kannst du nämlich feststellen, wer und wie oft jemand auf deine Inhalte geklickt hat.

Du siehst aus welcher Stadt jemand kommt, welches Alter er/sie hat und welche Interessen. Es gibt sehr viele Filter die du dir nach Belieben einrichten kannst.
Wenn du feststellst, dass ein besonderes Thema genau deine Zielgruppe anspricht, dann solltest du genau das ausweiten. Wenn du wiederum feststellst, das ein Thema oder Inhalt gar nicht läuft und das mehrmals, dann ist es Zeit den Content zu überdenken.

Tipp:

Wer nicht so viel Zeit zum bloggen hat, sollte sich überlegen öfter mal Gastblogger zu bitten. Das können Blogger sein, die dein Thema perfekt ergänzen und deinen Lesern einen Mehrwert bieten. Ihr Beide profitiert davon. Der- oder diejenige macht Werbung für sich und du füllst deinen Blog mit guten Texten.

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