Close

Trend des Jahres – Podcast

Wissen Sie was ein Podcast ist? Haben Sie schon mal einen Podcast gehört? Wissen Sie wie man einen Podcast macht? Haben Sie vielleicht schon einen Podcast?

Wenn Sie eine der Fragen schon mit „Ja“ beantworten können, dann wissen Sie bereits was Trend ist. Und falls Sie alle Fragen mit „Nein“ beantworten, dann wird es Zeit mehr darüber zu erfahren.

Was sind Podcasts?

Im Wörterbuch heißt es: „Pod·cast, Substantiv, maskulin [der] Reportage, (Radio)beitrag o. Ä., der als Audiodatei im MP3-Format im Internet zum Herunterladen angeboten wird.“

So in der Art kann man es ausdrücken. Es sind redaktionelle Beiträge die aufgenommen werden und die man sich dann (meist) kostenlos anhören kann. Früher hatten wir Hörbücher, heute sind es Podcasts.

 

Wer kann einen Podcast aufnehmen?

Jeder! Jeder, der einen Internetanschluss, ein Mikrofon, vielleicht ein Schnittprogramm und die richtige Software hat. Also kann wirklich jeder sagen was er will und es allen Menschen zugänglich machen. Das ist doch schon mal super einfach. Man kann Podcasts über Apps auf dem eigenen Telefon hören – oder man kann auch Podcasts auch mit dem eigenen Telefon aufnehmen und produzieren – genau deshalb sind Podcasts für Social-Marketer so wichtig.
Warum Podcasts?

Eigentlich ist so ein Podcast ein alter Hut. Den gab es schon im Jahre 2004. Doch in den letzten Jahre erfährt er einen regelrechten „Boom“. Durch iTunes und anderen Streaming Diensten ist es so einfach wie nie, sich irgendwelche Folgen aufs Telefon zu laden. Man muss es noch nicht mal, denn man kann sie direkt aus iTunes oder Soundcloud hören.

Nach wie vor ist YouTube großartig für Online Marketer. Aber seien wir ehrlich, wer schaut schon Videos beim Laufen, Trainieren, Autofahren oder im Flugmodus im Flugzeug.

Auch Bloggen (wir haben im anderen Artikel berichtet) ist für Online Marketing heutzutage einfach unerlässlich. Durch starke Texte kann man über Google sehr viel erreichen. Doch ab- und zu hat man einfach keine Lust zu lesen. Vor allem lange Texte am Abend sind dann doch eher beschwerlich. Manchmal scrollt man eher über die Texte. Oft liest man sie sozusagen quer.

Beim Podcast ist dies nicht möglich. Man hat die Kopfhörer direkt am Ohr und lässt sich berieseln von der Stimme und den Themen. Ist die Stimme und der Podcast angenehm, vergehen die Stunden beim Training wie im Fluge. Da will man kaum aufhören auf dem Laufband zu laufen, weil das gerade so spannend ist.

Einige Vorteile vom Podcast

Man kann sich präsentieren. Man kann seine Expertise zum Besten geben, ohne verworrene Texte oder Videos zu produzieren. Eine Stimme hat sehr viel Kraft und Emotion. Diese wird über das Gehör direkt zum Gehirn übermittelt. Durch die Stimme und vielleicht das Video (wenn man möchte) hat man ein ganz anderes Auftreten, als man nur mit Texten hat.

Einen Podcast aufzunehmen ist kostengünstig und relativ einfach. Es bedarf keiner komplizierten Schnitttechniken wie beim Video. Man muss keine Passion für das Schreiben haben. Man sollte lediglich eine gute Stimme (liegt immer in den Ohren des Zuhörers), eine verständliche Sprache und interessanten Content bieten. Mehr nicht.

Ein Podcast kann ein großer Teil einer ganzen Marketingstrategie sein.

Photo by Anna Sullivan

Forbes bezeichnet den Podcast als „Zukunft des Storytellings“.

Durch einen Podcast kann man mit seinen Idolen und mit seinen Vorbildern kommunizieren. Interessante Menschen in die eigene Podcast Session einladen. Kontakte knüpfen und das Netzwerk erweitern.

Du kannst mit deiner Podcast Sendung machen was auch immer du willst. Möchtest du über Ernährung reden? Dann los. Willst du lieber über das Thema Muskelaufbau reden? Nur zu. Oder möchtest du die Leute für eine ganz besondere Lebensweise begeistern, die dich zu dem gemacht hat, wer du bist. Genau das unterrichtest du in deinem Studio. Alle Welt soll davon erfahren? Dann nimm einen Podcast auf.

 

Was braucht man für einen Podcast?

Ein gutes Mikrofon. Es ist nichts nerviger, als sich einen Podcast anhören zu müssen, wo man den Interviewgast oder den Host kaum versteht.

Eine Plattform wo man das hochlädt wie z.B. Soundcloud, Libsyn, Amazon, Blubrry, Buzzsproud. Eine Audio Editing Software wie z.B. Audition CC, Garage Band – Apple, Audacity. Einen Computer oder ein Handy und evtl. noch eine Software zum Aufnehmen wie Zoom oder Skype.
Jemanden virtuell oder real, der dir beibringt wie man richtige gut einen Podcast hochzieht.

Investitionskosten liegen am Anfang vielleicht bei 200€ und dann monatlich ab 5€.

Man sollte jedoch bevor man sich in die Produktion eines Podcasts stürzt eine Strategie haben. Wie beim Bloggen ist es wichtig, die richtige Zielgruppe zu definieren, die Themen, die Ressourcen und den Plan für mindestens 6 Monate.

Wer zu Beginn Hilfe braucht, sollte ein bisschen Geld in ein gutes Coaching oder Seminar stecken. Einmal richtig gelernt worauf es ankommt und schon geht es los.

TIPP:

Hör dir selbst ein paar Podcasts an. Mache eine Liste, was du alles gut findest und was nicht. Recherchiere was es bereits gibt und wo deine Nische sein könnte. Und zu guter Letzt: Lerne aus deinen eigenen Sendungen. Nach jeder Sendung schreib dir auf: „10 Dinge, die ich heute gelernt habe.“ Du kannst das wiederum für deinen Blog als Thema verwenden.

Brauchst du Unterstützung? Möchtest du mehr über das Thema Podcast erfahren und einen Workshop, Seminar oder Coaching buchen? Dann schreib uns gerne eine Email an pr@killer-press.com

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.